Meine Themen

Bremervörde als Ganzes betrachten

Bremervörde ist mehr als die Summe einzelner Projekte. Innenstadt, Wirtschaft, Familien, Verkehr und unsere Dörfer hängen miteinander zusammen. Deshalb möchte ich nicht einfach übernehmen, was anderswo funktioniert. Entscheidend ist für mich, was zu Bremervörde passt, was unsere Stadt langfristig voranbringt und was sich im Alltag der Menschen bewährt.

Stadtentwicklung

Eine Stadt lebt nicht allein von ihren Geschäften. Sie lebt von den Menschen, die dort einkaufen, essen gehen, Veranstaltungen besuchen, sich treffen, miteinander sprechen oder einfach durch die Innenstadt bummeln.

Genau dieses Leben möchte ich in Bremervörde stärken. Dazu gehören attraktive Aufenthaltsbereiche, Gastronomie, Veranstaltungen, ein gutes Stadtmarketing und ein vernünftiger Umgang mit Leerständen. Auch neue Ideen können dabei eine Rolle spielen. Ein Stadtwohnzimmer, ein Azubiwohnheim in der Innenstadt oder das Projekt Westerende könnten unterschiedliche Menschen in die Stadt bringen und neue Impulse setzen.

Dabei reicht es nicht, einzelne Projekte nebeneinanderzustellen. Eine lebendige Stadtentwicklung muss als Ganzes funktionieren. Was brauchen wir wirklich? Was können wir finanzieren? Und wie passen einzelne Maßnahmen zusammen?

Ich möchte, dass Bremervörde ein Ort bleibt und wieder stärker wird, an dem Menschen nicht nur etwas erledigen, sondern an dem sie sich gerne aufhalten.

Wirtschaft und Arbeit

Eine Stadt braucht starke Unternehmen, gute Arbeitsplätze und Menschen, die bereit sind, etwas aufzubauen. Dabei geht es für mich um beides: bestehende Unternehmen und Arbeitsplätze zu sichern und gleichzeitig neue Unternehmen für Bremervörde zu gewinnen.

Dafür brauchen wir gute Rahmenbedingungen, ausreichend Gewerbeflächen, eine funktionierende Infrastruktur und eine Verwaltung, die verlässlich und lösungsorientiert arbeitet. Auch die geplante Entwicklung neuer Gewerbeflächen im Zusammenhang mit der A20 kann für Bremervörde eine große Chance sein. Diese Chance sollten wir nutzen und darauf achten, dass daraus auch langfristig Arbeitsplätze, Investitionen und Einnahmen für unsere Stadt entstehen.

Wirtschaft und Arbeit gehören für mich eng zusammen mit Ausbildung und Fachkräften. Junge Menschen brauchen Perspektiven und Unternehmen brauchen Nachwuchs. Dazu gehören auch gute Möglichkeiten, in Bremervörde zu wohnen und hier ein eigenes Leben aufzubauen.

Ich möchte deshalb, dass Bremervörde nicht nur bewahrt, was heute da ist. Wir müssen auch den Mut haben, neue Chancen zu nutzen und unseren Standort aktiv weiterzuentwickeln.

Familien und Jugend

Eine Stadt muss auch daran gemessen werden, wie gut Familien und junge Menschen hier leben können. Dazu gehören gute Angebote für Kinder und Jugendliche, sichere Orte, Freizeitmöglichkeiten und Menschen, die zuhören und begleiten.

Mir ist dabei wichtig, junge Menschen nicht nur als Zielgruppe von Politik zu sehen. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, ihre eigenen Ideen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Ein Jugendparlament kann dafür ein guter Weg sein. Wer früh erlebt, dass die eigene Meinung etwas bewegen kann, entwickelt eher den Mut, sich auch später für seine Stadt einzusetzen.

Denn Kommunalpolitik braucht Nachwuchs. Wir sollten jungen Menschen nicht nur erzählen, wie Demokratie funktioniert. Wir sollten ihnen die Möglichkeit geben, sie selbst zu erleben.

Familienfreundlichkeit und Jugendarbeit sind für mich deshalb keine Nebensache. Sie sind eine Investition in die Zukunft unserer Stadt.

Verkehr und Infrastruktur

Eine Stadt kann sich nur entwickeln, wenn sie gut erreichbar ist. Für Bremervörde bedeutet das zuverlässige Verbindungen in die umliegenden Städte und Mittelzentren ebenso wie eine funktionierende Infrastruktur innerhalb der Stadt und ihrer Ortsteile.

Dabei brauchen wir verschiedene Möglichkeiten, unterwegs zu sein. Gute Straßenverbindungen bleiben für Pendler, Unternehmen und den Wirtschaftsverkehr unverzichtbar. Gleichzeitig bietet die geplante Reaktivierung der Bahnstrecke nach Stade eine große Chance für unsere Region. Sie kann neue Möglichkeiten für Pendler schaffen und Bremervörde besser mit dem Umland verbinden.

Auch die A20 wird unsere Region verändern. Sie kann neue Chancen für Wirtschaft und Verkehr bringen. Ich sehe sie allerdings nicht als alleinige Lösung für die Verkehrsprobleme unserer Stadt. Wo der Verkehr Bremervörde heute belastet, müssen wir auch über andere Lösungen nachdenken und dort ansetzen, wo sie tatsächlich Wirkung zeigen.

Dazu gehören für mich sichere Straßen und Wege, funktionierende Ampeln, gute Radwege und eine verlässliche Infrastruktur in allen Ortsteilen. Entscheidend ist nicht, möglichst viel zu bauen, sondern die richtigen Lösungen für unsere Stadt zu finden.

Unsere Dörfer

Bremervörde besteht nicht nur aus der Kernstadt. Unsere Ortsteile gehören genauso zu unserer Stadt und haben ihre eigene Identität, ihre eigenen Stärken und ihre eigenen Herausforderungen. Das gilt auch für Nieder Ochtenhausen, wo ich selbst zu Hause bin.

Ich möchte, dass die Entwicklung unserer Dörfer nicht aus dem Blick gerät. Gute Straßen und Wege, eine verlässliche Anbindung, schnelles Internet und erreichbare Angebote gehören genauso zur Lebensqualität auf dem Land wie funktionierende Vereine und ein lebendiges Miteinander.

Dabei kann Politik nicht jedes Problem lösen. Eine Dorfgemeinschaft lebt vor allem von den Menschen, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und etwas für ihren Ort tun. Dieses Engagement verdient Unterstützung und gute Rahmenbedingungen.

Für mich gehört deshalb beides zusammen: eine starke Kernstadt und starke Ortsteile. Bremervörde kann sich langfristig nur gut entwickeln, wenn wir die gesamte Stadt im Blick behalten und nicht nur einzelne Bereiche.