
Sven Anacker
Einer von hier. Mit eigener Meinung.
Offen. Ehrlich. Direkt.
Mit den Menschen. Nicht über ihre Köpfe hinweg.
Ich bin in Bremervörde geboren und lebe seit sechs Jahren im Ortsteil Nieder Ochtenhausen. Unsere Stadt und ihre Dörfer sind für mich deshalb keine abstrakten Orte auf einer Landkarte. Hier bin ich zu Hause. Hier bin ich unterwegs, treffe Menschen, höre zu und bekomme mit, was funktioniert und was manchmal eben nicht funktioniert.
Dabei habe ich in den vergangenen Jahren immer wieder erlebt, dass Politik vor Ort eher verwaltet als gestaltet. Über manche Dinge wird seit Jahren gesprochen, während sich wenig verändert. Gleichzeitig gibt es Menschen mit Ideen, die sich fragen, ob ihre Meinung überhaupt gehört wird. Genau da möchte ich ansetzen.
Für mich beginnt Kommunalpolitik nicht erst im Ratssaal. Sie beginnt beim Gespräch mit dem Nachbarn, auf der Straße, im Verein oder einfach mit einem Menschen, der sagt: „Das läuft hier nicht richtig.“ Dieser Mensch muss keine fertige politische Lösung haben. Es reicht, wenn er ein Problem erkennt oder eine Idee hat. Politik sollte zuhören und diese Gedanken ernst nehmen.
Ich möchte deshalb mit den Menschen entscheiden und nicht über ihre Köpfe hinweg. Das bedeutet aber nicht, jedem nach dem Mund zu reden. Ich habe eine eigene Meinung und werde auch Entscheidungen vertreten, die nicht jedem gefallen. Wenn es gute Argumente gegen meine Position gibt, höre ich zu. Wenn sie mich überzeugen, ändere ich meine Meinung. Wenn sie mich nicht überzeugen, bleibe ich bei meiner Haltung.
Ich möchte mich nicht verbiegen, nur um Stimmen zu bekommen. Ich muss auch nicht in jedem Verein Mitglied sein oder bei jeder Gelegenheit den Politiker geben. Ich bin vor allem eines: ein Einwohner dieser Stadt, der eine Meinung hat und bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.
Ein Mandat wäre für mich kein persönlicher Besitz und schon gar kein Teil meiner Identität. Entscheidend ist, was man damit für die Menschen erreichen kann. Für Nieder Ochtenhausen, für Bremervörde und für diejenigen, die hier auch in zehn oder zwanzig Jahren noch leben, arbeiten und ihre Heimat sehen möchten.
Ich möchte Dinge bewegen, nicht für mein Ego und nicht für ein politisches Vermächtnis. Wenn ich irgendwann zurückblicke, möchte ich sagen können: Das, was wir damals entschieden haben, würde auch meinem jüngeren Ich noch gefallen.
Zuhören
Zuhören heißt für mich, erst einmal hinzuhören, bevor man eine Entscheidung trifft. Ich möchte wissen, was die Menschen vor Ort beschäftigt, welche Probleme sie sehen und welche Ideen sie haben. Nicht jede Idee wird umsetzbar sein. Aber jede verdient es, gehört zu werden.
Verstehen
Zuhören allein reicht nicht. Man muss auch verstehen, worum es wirklich geht. Dazu gehört für mich, unterschiedliche Sichtweisen ernst zu nehmen und sich auch mit Argumenten auseinanderzusetzen, die der eigenen Meinung widersprechen.
Gestalten
Am Ende muss aus Zuhören und Verstehen auch etwas entstehen. Ich möchte nicht nur darüber reden, was besser laufen könnte, sondern Entscheidungen mitgestalten und Verantwortung dafür übernehmen. Dabei muss nicht jeder meine Meinung teilen. Aber jeder sollte verstehen können, warum ich eine Entscheidung vertrete.

Einer von hier
Ich bin in Bremervörde geboren und kenne die Stadt und ihre Dörfer nicht nur aus politischen Sitzungen. Seit sechs Jahren lebe ich in Nieder Ochtenhausen. Hier bin ich zu Hause, hier gehe ich spazieren, treffe Menschen und bekomme mit, was die Menschen vor Ort beschäftigt.
Ich möchte Politik nicht von oben betrachten, sondern mittendrin bleiben. Ich bin kein Politiker, der nur zu Wahlzeiten auftaucht. Ich bin Einwohner dieser Stadt und werde das auch bleiben, unabhängig davon, ob am Ende ein Mandat dabei herauskommt oder nicht.
Für mich bedeutet „einer von hier“ deshalb mehr als ein Wohnort. Es bedeutet, Verantwortung für die eigene Heimat zu übernehmen und sich einzumischen, wenn einem etwas wichtig ist. Manchmal im Rat, manchmal im Gespräch und manchmal einfach mit einer klaren Meinung.
Ich möchte, dass Bremervörde und seine Dörfer Orte bleiben, an denen Menschen gerne leben, arbeiten und ihre Zukunft sehen. Dafür muss man nicht immer einer Meinung sein. Aber man sollte miteinander reden und bereit sein, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Was mich bewegt
Bremervörde ist nicht irgendeine Stadt. Deshalb können wir nicht einfach übernehmen, was anderswo funktioniert. Andere Menschen, andere Strukturen und andere Voraussetzungen brauchen manchmal auch andere Lösungen. Mir ist wichtig, die Dinge ganzheitlich zu betrachten und nicht an einer Stelle etwas zu verändern, ohne die Auswirkungen auf das Ganze mitzudenken.
Stadtentwicklung
Bremervörde hat eigene Stärken und Voraussetzungen. Deshalb möchte ich nicht einfach übernehmen, was anderswo funktioniert, sondern Lösungen finden, die zu unserer Stadt passen. Innenstadt, Leerstände und neue Ideen müssen dabei zusammen gedacht werden.
Dörfer
Bremervörde besteht nicht nur aus der Kernstadt. Unsere Dörfer haben eigene Strukturen, Bedürfnisse und Stärken. Deshalb müssen wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort entscheiden, was wirklich gebraucht wird.
Wirtschaft
Handwerk, Mittelstand, Handel und Ausbildung sind wichtige Grundlagen für unsere Stadt. Dafür brauchen Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen. Entscheidend ist dabei, was unsere Menschen und Betriebe vor Ort tatsächlich brauchen.
Zukunft
Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Bildung und Mobilität gehören zusammen. Einzelne Projekte können sinnvoll sein. Entscheidend ist aber, wie sie sich in die Entwicklung unserer gesamten Stadt einfügen.
Meine Meinung
Hier schreibe ich über das, was mich in Bremervörde, in unseren Dörfern und darüber hinaus beschäftigt. Politisch, persönlich und manchmal auch einfach aus dem Alltag heraus.
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Im Gespräch bleiben
Du hast eine Frage, eine Idee oder siehst etwas, das in Bremervörde oder einem unserer Dörfer besser laufen könnte? Schreib mir. Ich kann nicht versprechen, dass ich für jedes Problem eine Lösung habe. Aber ich verspreche, dass ich mir deine Meinung anhöre.
Deine Idee zählt
Politik sollte nicht nur aus fertigen Lösungen bestehen. Manchmal beginnt eine gute Idee bei einem Gespräch, einem Hinweis oder einem Problem, das jemand im Alltag erlebt.